Schulung

Prompting in der Praxis

Prompting in der Praxis ist eine Tagesschulung für Teams, die bereits mit KI-Werkzeugen arbeiten und bessere Ergebnisse brauchen. Sie zeigt, wie ein Auftrag an eine KI aufgebaut sein muss, wie sich daraus wiederverwendbare Vorlagen bauen lassen und woran ein falsches Ergebnis zu erkennen ist. Gearbeitet wird an Texten, Auswertungen und Zusammenfassungen aus der eigenen Arbeit der Teilnehmenden. Die Gruppe ist auf zwölf Personen begrenzt, damit jede Vorlage im Kurs fertig wird.

Prompting in der Praxis anfragen
Format
Ganztags, max. 12 Teilnehmende
Zielgruppe
Marketing, Vertrieb, Support
Preis
CHF 2'900 zzgl. MwSt.
Teilnehmende
max. 12

Warum die meisten Ergebnisse an der Anfrage scheitern

Wer einer KI schreibt „mach mir einen Text dazu", bekommt einen Text, der zu allem passt und zu nichts. Der Unterschied liegt in vier Angaben: Rolle, Ausgangsmaterial, Ziel und Form des Ergebnisses. Fehlt eine davon, füllt das Modell die Lücke selbst, und zwar plausibel.

Der Vormittag geht diese vier Angaben durch, an Aufträgen, die die Teilnehmenden mitbringen. Das Ergebnis ist kein Merksatz, sondern ein überarbeiteter Auftrag, der am selben Tag im Betrieb eingesetzt wird.

Vorlagen statt Einzelfälle

Ein guter Auftrag, der einmal getippt und dann vergessen wird, spart nichts. Deshalb geht der zweite Block ins Festhalten: Welche Aufträge kehren wöchentlich wieder, wie werden sie so formuliert, dass eine Kollegin sie ohne Rückfrage verwenden kann, und wo werden sie abgelegt.

Am Ende des Tages hat jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer drei bis fünf eigene Vorlagen. Wo ein Team dieselben Vorlagen gemeinsam nutzen soll, ist eine Plattform wie Langdock der nächste Schritt, weil Vorlagen dort geteilt und nicht in privaten Chatverläufen liegen.

Woran Sie ein falsches Ergebnis erkennen

Der Nachmittag behandelt den Teil, der in Anleitungen meist fehlt: die Kontrolle. Wir gehen durch, welche Fehlerarten typisch sind, erfundene Zahlen, erfundene Quellen, stillschweigend geänderte Bedeutungen, und wie sich jede davon in Sekunden prüfen lässt.

Diese Prüfung ist der Grund, warum die Schulung auf zwölf Personen begrenzt ist. Sie funktioniert nur, wenn jeder sein eigenes Ergebnis vorlegt und auseinandernimmt.

Für wen der Tag gedacht ist

Die Schulung richtet sich an Marketing, Vertrieb und Support, also an Abteilungen, in denen Sprache das Arbeitsmaterial ist. Vorkenntnisse sind nicht nötig, wohl aber die tägliche Arbeit mit Text: Angebote, Anfragen, Protokolle, Auswertungen.

Wo ein Team noch gar nicht mit KI arbeitet, kommt KI-Grundlagen für Teams davor. Beide Kurse lassen sich als Reihe buchen, siehe Enablement und Schulungen.

Ablauf

Was passiert wann

  1. 09:00Wie ein Auftrag an eine KI aufgebaut sein muss
  2. 10:30Eigene Vorlagen bauen und wiederverwenden
  3. 13:30Texte, Auswertungen und Zusammenfassungen aus der eigenen Arbeit
  4. 15:30Wo die Grenze liegt und woran man ein falsches Ergebnis erkennt
Abgrenzung

Wann eine andere Schulung besser passt

Prompting in der Praxis macht Menschen schneller, nicht Abläufe. Soll ein Vorgang ohne Zutun laufen, etwa eine Anfrage, die automatisch erfasst und weitergeleitet wird, gehört das in den Automatisierungs-Workshop oder direkt in ein Projekt unter AI Automation. Für technische Teams, die KI beim Programmieren einsetzen, ist Claude Code für Entwickler der passende Kurs.

Häufige Fragen

Fragen dazu

Meist gerade dann. Teams, die ein Werkzeug seit Monaten verwenden, haben sich Gewohnheiten angeeignet, die bei einfachen Aufgaben tragen und bei anspruchsvollen nicht. Der Tag setzt genau dort an und arbeitet mit Ihren bisherigen Ergebnissen.

Prompting im Team verankern

Nennen Sie uns drei Aufgaben, die bei Ihnen wöchentlich anfallen. Daraus bauen wir den Übungsteil.

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